Sonntag, Oktober 4, 2026

Zwischen Himmel und Heimat 

Silke Aichhorn gehört zu den außergewöhnlichsten Harfen-Solistinnen der Welt

Kaum eine Harfenistin hat das Repertoire ihres Instruments so konsequent erweitert wie sie. Seit Anfang des Jahres postet sie täglich auf Social Media – 365 Tage lang – ein neues Harfen-Stück.

Wenn die Harfe zu singen beginnt

Ihre Harfe klingt nicht einfach – sie entfaltet sich. Wenn die Fingerspitzen von Silke Aichhorn die Saiten berühren, breitet sich der Ton aus. Ein Aufblühen von Schwingung. Scheinbar mühelos wie ein Sonnenstrahl, der über eine Wasseroberfläche gleitet. Stets mit feinem Nachhall, wie bei einer Erinnerung. Und überraschend, weil diese Virtuosität kaum jemand erwartet hat. Mal füllt sie den Raum mit Freude, mal mit Dramatik, Spritzigkeit, Besinnlichkeit oder Lebenslust. Im Klassik-Stil genauso wie swingend oder jazzig. Silke Aichhorn ist Harfen-Solistin. Sie gilt als eine der weltweit aktivsten. Mit beeindruckend vielfältigem Repertoire.

Leidenschaft für eines der ältesten Instrumente der Menschheit

Die musikalische Magie, die in Silke Aichhorn‘s Konzerten entsteht, ist nicht zufällig so einzigartig verzaubernd. Mit Disziplin und noch größerer Leidenschaft für eines der ältesten Instrumente der Menschheit hat sie sich zur Spitzenmusikerin entwickelt. Die Harfe gilt in der christlichen Kunst als klassisches Instrument der Engel.

Äußerlich wirkt ihre Konzertharfe wie ein Möbelstück. 185 Zentimeter hoch, 40 Kilo aus Holz, Metall und 47 Saiten. Es ist eher Hochleistungssport als Engelsdasein, mit diesem Instrument quer durch Deutschland auf Konzert-Tournee zu gehen. Aber wenn Silke Aichhorn ihre Harfe zupft, beginnen die Saiten zu singen. Groß gewachsen, von schlanker Figur und mit langem, brünettem Haar mag sie dem Klischee der attraktiven Harfenistin tatsächlich entsprechen. Tatsächlich ist sie unglaublich bodenständig, an- wie zupackend und enorm humorvoll. Den Humor schätzt vor allem ihr Publikum, wenn sie ihre Solo-Auftritte unterhaltsam moderiert, die Erlebnisse mit ihrer Harfe amüsant kommentiert. Unter dem Titel „Lebenslänglich Frohlocken“ hat sie sogar zwei Bücher mit zahlreichen Anekdoten gefüllt. Ein drittes ist bereits in Arbeit. Ihre Fans wollen mehr, mehr, mehr.

365 Tage lang ein neues Harfen-Stück

Silke Aichhorn‘s Diskographie zählt mittlerweile 34 CDs, zwei Bücher und mehr als 400 Videos auf Youtube. In der internationalen Harfenszene ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Anfang des Jahres startete sie obendrein ihr persönliche „Harpchallenge“ auf Social Media: 365 Tage lang postet sie täglich ein neues Harfen-Stück. Was simpel klingen mag, ist tatsächlich die Erschließung von weltweitem Neuland. Was kaum jemand weiß: Die klassischen Komponisten haben kaum Harfen-Stücke hinterlassen. Silke Aichhorn sucht sich Noten für andere Instrumente, transkribiert sie, richtet diese auf die Harfe ein, erprobt die Spielbarkeit.

Privat-Konzert für Papst Benedikt XVI.

Ihrem besonderen Können auf diesem Instrument verdankt sie sogar ein Privat-Konzert bei Papst Benedikt XVI. im Vatikan. „Das Büro von Papst Benedikt XVI. hinterließ eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter: Der Papst würde sich freuen, mein Spiel zu hören und wann ich denn könne“, erinnert sich Silke Aichhorn. „Es war irre schön.“ Ihre Musik in ehrwürdiger Kulisse. Vatikanische Gärten bei Vollmond. Schweizer Garde am Wegesrand.

Live-Musik mit besonderem Nachhall

Silke Aichhorns Spiel zuzuhören ist mehr als ein Genuss: „Gehen Sie in ein Live-Konzert und tun Sie etwas für Ihre Gesundheit.“ Diesen Satz gibt sie gern am Ende ihrer humorvoll moderierten Konzerte zum Abschied auf den Weg. „Studien haben belegt: Im Moment des Live-Hörens wird Oxytocin ausgeschüttet, das sogenannte Kuschel-Hormon.“ Es fördert soziale Bindungen, Vertrauen, Empathie und baut Stress ab. Eine Aussage mit Nachhall. Wie die Harfe, die auch nie abrupt endet. Deren Klänge verweilen, nachschweben und sich langsam in der Luft verteilen, für eine bleibende Erinnerung.

Weitere Informationen zu Silke Aichhorn, ihren Konzerten und Projekten finden Sie hier

Titelbild: Silke Aichhorn- Fotograf Sven-Kristian Wolf

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

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