Sonntag, November 30, 2025

So vielfältig is(s)t St. Anton am Arlberg

Hauben, Hütten und Hochgenuss in der Wiege des alpinen Skilaufs

Zwischen schneebedeckten Gipfeln und urigen Stuben gehört in St. Anton am Arlberg der Genuss zur Lebensart. Von MICHELIN-Sternen gekrönten Gourmetrestaurants bis zur traditionellen Tiroler Hütte spannt sich ein kulinarischer Bogen, der so vielfältig ist wie die Region selbst. Insgesamt stehen Urlaubern über 90 Gastronomiebetriebe von fein bis bodenständig zur Auswahl. In den Weinkellern funkeln Raritäten, in den Küchen arbeiten Meister ihres Fachs, und selbst auf über 2.000 Metern Höhe wird stilvoll diniert. Regelmäßig adeln namhafte Restaurantführer wie der „Gault&Millau“ oder „Falstaff“ die Betriebe, was den Ruf von St. Anton am Arlberg als Genuss-Destination festigt. www.stantonamarlberg.com

A Star is Reborn: MICHELIN-Comeback am Arlberg

Erstmals seit über 15 Jahren erschien 2025 ein „Guide MICHELIN“ für Österreich – und Tirol erwies sich prompt als Sterne-Hochburg. Zu den strahlenden Helden zählt das Gourmetrestaurant Tannenhof in St. Anton am Arlberg: Küchenchef Dennis Ilies und sein Team erkochten auf Anhieb zwei Sterne. Der Deutsche, zuvor Souschef im Hamburger 3-Sterne-Restaurant „The Table“, bringt kosmopolitischen Esprit ins Tiroler Stanzertal – seine Küche ist stark von exotischen Reisen, aber auch von den alpinen Jahreszeiten beeinflusst. Ilies passendes Motto: „taste the alps, discover the world“. Im neuen „Gault&Millau“ 2026 trägt der Tannenhof vier Hauben.

Auch im St. Antoner Ortsteil St. Jakob glänzt seit Kurzem ein MICHELIN-Stern: Die Alpin Gourmet Stube im Hotel Gletscherblick wurde 2025 erstmals dekoriert. Küchenchef Paul Markovics verbindet leichte kreative Küche mit regionalen Akzenten – was der „Gault&Millau“ für 2026 ebenfalls mit vier Hauben würdigte.

Das Comeback der MICHELIN-Auszeichnungen beflügelt die Gourmetszene auch in der öffentlichen Wahrnehmung: „Sterne, Hauben oder Gabeln machen die herausragenden Leistungen unserer Betriebe international sichtbar und ziehen Feinschmecker aus aller Welt an“, freut sich Mario Gerber, Tiroler Landesrat für Tourismus, Wirtschaft und Digitalisierung. Kulinarik ist damit in St. Anton am Arlberg kein Nebenschauplatz, sondern ein Reisemotiv für sich.

Haubenvielfalt im Bergdorf von innovativ bis authentisch

Neben Sternerestaurants findet sich im Tiroler Bergdorf eine hohe Dichte an vom „Gault&Millau“ ausgezeichneten Lokalen. Das gesamte Arlberg-Gebiet, von St. Anton am Arlberg und St. Christoph in Tirol sowie Stuben, Lech und Zürs in Vorarlberg, darf sich nach Erscheinen der neuen Ausgabe des Restaurantführers im November 2025 als die Bergregion mit der höchsten Haubendichte in Österreich bezeichnen – ein Beleg für die Vielfalt der Küchenstile, die vom modernen Fine Dining bis zur authentischen Tiroler Traditionsküche reicht.

Alle vom „Gault&Millau“ 2026 ausgezeichneten Betriebe in St. Anton am Arlberg:
Tannenhof (4 Hauben/18 Punkte): gelegen im gleichnamigen Fünf-Sterne-Hotel mit Panoramaterrasse. Seit Jahren Top-Adresse im Ort, 2 MICHELIN-Sterne 2025
Alpin Gourmet Stube (4 Hauben/17 Punkte): Fine-Dining-Restaurant im Hotel Gletscherblick im Ortsteil St. Jakob, 1 MICHELIN-Stern seit 2025
Hospiz Alm (3 Hauben/15,5 Punkte): von den Testern als „Legende“ geehrt, tagsüber Top-Anlaufstelle für hochqualitativen Après-Ski, abends Gourmetlokal mit starker Weinkarte
Raffl’s Eat Art im St. Antoner Hof (3 Hauben/15 Punkte): extravagante Art-Cuisine im Boutique-Hotel Raffl’s
Verwallstube (3 Hauben/15 Punkte): auf 2.085 Metern eines der höchstgelegenen Haubenrestaurants Europas
ULLRS WINE & DINE (2 Hauben/14,5 Punkte): junges Gourmetlokal im gleichnamigen Hotel
Post Stub’n im Hotel Post (2 Hauben/13 Punkte): österreichische Küche neu interpretiert im historischen Dorfhotel
OOBEN im MOOSER (1 Haube/12 Punkte): Fine-Dining-Newcomer mit Panoramaausblick und Schauküche

Hütten-Schmankerl: Tradition mit Aussicht und Herz

So vielfältig die Gourmet-Adressen im Tal, so unverzichtbar der kulinarische Hüttenzauber: In St. Anton am Arlberg laden zahlreiche Skihütten und Almen zur Einkehr ein – mit herzhaften Tiroler Spezialitäten, die nach einem Tag an der Bergluft doppelt so gut schmecken. Ein Klassiker ist die Sennhütte an der Talabfahrt: Von Käsespätzle über Kaiserschmarrn und Pfifferling-Gulasch bis hin zum selbstgemachten Zirbenschnaps stellen Tanja Senn und ihr Team vieles selbst her oder bauen es an.

Mehr als einen Abstecher wert ist auch die Wagner Hütte im Verwalltal, die Wanderer und Langläufer mit purer Hüttengemütlichkeit empfängt. Etwa eine Gehstunde vom Ortszentrum entfernt eignet sich das Gasthaus zum Aufwärmen und Stärken bei Gulaschsuppe oder Speckknödeln.

Weitere pistennahe Genusspausen bieten u. a.:
– Restaurant Himmeleck am Gampen
– Kapall Restaurant
– Arlberg Thaja in St. Christoph
– Après-Ski-Klassiker MooserWirt, Krazy Kanguruh und ARL ONE

Von großen Flaschen und großen Geschichten

Ein Must-see für Weinliebhaber findet sich in St. Christoph: die Hospiz Alm mit ihrem berühmten „Wine Dome“. Von Magnum bis Primat lagern dort über 10.000 Großflaschen – einer der weltweit größten Weinkeller dieser Art. Kulinarisch verwöhnt die Hospiz Alm mit Alpin-Delikatessen von Fondue bis Dry-Aged-Steak.

Auch das Museum Restaurant im Dorfzentrum ist eine Institution: Gäste speisen in der historischen Villa Trier, wo Anekdoten und Exponate der Wintersportgeschichte auf Wiener Schnitzel, Risotto oder Hirschragout treffen. Im Sommer im Garten, im Winter am Kamin.

Genuss-Erlebnisse in und über St. Anton am Arlberg

Ein Highlight für feinsinnige Genießer: Jeden Donnerstagabend fährt die Galzigbahn exklusiv zum Candlelight Dinner auf 2.085 Metern. Oben erwartet Gäste ein Haubenmenü mit Pianoklängen in der Verwallstube.

Familienfreundlich geht es ebenfalls zu: Viele Betriebe bieten Fondueabende, Rodelpartien bei Flutlicht oder Livemusik mit Tiroler Kost. Das Thony’s lädt etwa zweimal wöchentlich zum Hüttenschmaus nach dem Nachtrodeln ein. Eine Fackelwanderung zur Pettneuer Alm mit Raclette ist ein weiterer Tipp.

Über St. Anton am Arlberg

Mit 85 Bergbahnen und Skiliften, über 300 km markierten Abfahrten und 200 km Varianten im freien Gelände zählt St. Anton am Arlberg zu den renommiertesten Wintersportorten weltweit. Genussurlauber schätzen die vielfach prämierte Hauben- und Sterneküche. Seit 2021 ist der Ort Klimawandel-Anpassungsmodellregion und beherbergt auf 1.304 Metern Seehöhe den weltweit höchstgelegenen ICE-Bahnhof. 2023 wurde St. Anton von der UNWTO als „Best Tourism Village“ ausgezeichnet.

Bild Tradition trifft Moderne – das Museum Restaurant in St. Anton am Arlberg steht für feinste österreichische Küche und erlesene Weine im außergewöhnlichen Ambiente der historischen Villa Trier. © TVB St. Anton am Arlberg/Patrick Bätz

Quelle AHM Kommunikation

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